Samstag, 25. Februar 2012

ADHS und dessen Abwandlungen mit Ritalin versus Liebe

Als ich die ersten Male zu ADHS-Kindern gerufen wurde, merkte ich sehr schnell, dass die Kinder aus meiner Sicht nicht geheilt werden müssen - nur die Eltern.

Diese scheinbar "kranken" Kinder waren sofort "normal", als für sie vollkommen ungewohnte Mengen auf sie gerichtete Aufmerksamkeit und Liebe in großer Stärke von mir zu Ihnen floß.

Als ich mir die Eltern anschaute, begriff ich, dass diese so verteilt mit ihrer Aufmerksamkeit sind, gar nicht da sind, ständig an all die Dinge denkend, die sie noch erledigen müssen und an das, was sie verurteilen, dass sie ihren Kindern weder wirklich Aufmerksamkeit noch Liebe geben konnten. Weil diese Eltern ständig an Vergangenheit und Zukunft denken, nicht geerdet und ruhig sind, fordern die Kinder auf ihre Art Zuwendung und Liebe ein. Sie "nerven" die Eltern.

Und die sind hilflos, unwissend und schleppen die Armen zum Arzt, der diese Modedroge kennt und auch die Zusammenhänge aus meiner Sicht nicht durchschaut, weil nur so wenige Menschen wirklich viel freie Aufmerksamkeit haben und noch weniger Menschen in der Kraft der Liebe sind.

Also muss ich nur die Eltern lehren, wieder ganz hier und jetzt zu sein, eins nach dem anderen zu machen, die Plapperkiste im Kopf zu beruhigen und ihr Herz zu öffnen.

Das ist Alles.

Und wie geht das?
Ganz einfach :-)
Es ist ein Anwendungsbeispiel für das Seminar Kraft und Macht der Liebe. Hier wird genau das vermittelt. 

♡-liche Grüße, Thomas

1 Kommentar:

  1. Ein Artikel der faz vom 16.2.2012, der sich damit auch auseinandersetzt:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ritalin-gegen-adhs-wo-die-wilden-kerle-wohnten-11645933.html

    (Den Link bitte markieren, kopieren und in der Browseradresszeile einfügen)

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